Ternopil

An den Ufern des Flusses Seret, des lin­ken Nebenflusses des Dnister, wo sich heutzutage die Stadt Ternopil befin­det, hat vor vielen Jahrhunderten eine Siedlung gelegten. Diese Siedlung überfielen die römi­schen Legionen. Die Archäologen finden noch heute bei den Ausgrabungen viele römische Münzen. Im 13.—15. Jahrhundert tobten hier die tatarisch-mongolischen Horden. Sie setzten die Topiljtsche (die damali­ge Benennung der Stadt) in Brand. Erst im Jahre 1540 wurde hier die Fe­stung mit dem hohen Erdwall, dem Turm und dem Tor und auch mit dem tiefen Graben gebaut. Das alte Schloss ist bis heute erhalten geblieben. Die Festung wurde Ternopil genannt. Zweimal wurde die Festung von den Kosaken unter B. Chmelnyzky befreit. Seit 1772 gehörte Ternopil zu Österreich. Ab 1939 wurde es zusammen mit den anderen Städten der Westukraine an die Ukrainische Republik angeschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt fast völlig zerstört. Zu den historischen Bauwerken gehört die Dominikaner Kirche (1749 einge­weiht). Das heutige Ternopil nimmt die Fläche von 32 km2. Die Bevölkerungszahl beträgt 211,6 Tausend Einwohner. Ternopil ist eines der wichtigsten indu­striellen Zentren der Westukraine. Hier sind das Mähdrescherwerk, die Produktionsvereinigung "Textterno", das Werk "Watra", das Leuchten produ­ziert, das Werk für Metallerzeugnisse und viele andere vorhanden. Die Erzeugnisse dieser Betriebe sind weit außerhalb der Ukraine bekannt. 

Ternopil ist auch die Stadt der Theater, Museen und Bibliotheken. Zur Verfügung der Kunstfreunde ste­hen das Schewtschenko-Drama-Theater, das Puppentheater und die Philharmonie. Für die Gäste der Stadt sind die Türen der Gemäldegalerie, des Heimatmuse­ums weit geöffnet. Ternopil ist die Stadt der Studenten. Hier gibt es 4 Hochschulen und 5 Fachberufsschulen. Die malerische Umgebung macht die Stadt zu einem Anziehungspunkt für die Touristen. Die Ternopiler See ist der Stolz der Ein­wohner der Stadt. Ternopil ist die Heimatstadt von Solomija Kruschelnyzka, deren Stimme Mai­land und Warschau, Paris und Wien be­wunderten. Hier lebten und wirkten Lesj Kurbas, Olga Kobyljanska, Wasylj Stefanyk und viele andere. 

 
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