Cherson

Die südliche Grenze der Oblast bildet im Westen das Schwarze Meer, im Osten das Asowsche Meer. Dazwischen verbindet die Landenge von Perekop die Oblast mit der Halbinsel Krim.

Die Oblasthauptstadt Cherson liegt hoch über der 700 Meter breiten Mündung des Dnipro ins Schwarze Meer. Ihr Name leitet sich vom altgriechischen "chersones" – "Halbinsel" ab. Die Stadt selbst ist aber nicht antik, sondern erst entstanden, nachdem Russland die Region von den Krimtataren erobert hatte.

Die Landschaft um Cherson ist ausgesprochen abwechslungsreich: neben Steppe und Feldern sieht man auch Weinberge, Gärten und Melonenplantagen. Die landwirtschaftliche Produktion des Gebietes trägt zum Ruf der Ukraine als "Kornkammer Europas" bei.

Eines der Wahrzeichen der Oblast Cherson stellt das Naturschutzgebiet Askanija-Nowa dar. Es hat einen Botanischen Garten sowie einen Zoo und ist einer der wenigen Orte in Europa, an dem eine natürliche Steppenvegetation besteht. Zu den seltenen Tieren, die in Askanija-Nowa anzutreffen sind, gehört eine große Herde Przewalski-Pferde. Das Reservat wurde 1884 von Friedrich Falz-Fein, einem deutschen Großgrundbesitzer, gegründet. Heute ist es als UNESCO-Naturschutzgebiet geschützt.

 
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